WordPress Toolkit

WordPress Toolkit ist eine zentrale Verwaltungsoberfläche, über die Sie WordPress einfach installieren, konfigurieren und verwalten können. Verfügbar, wenn die Erweiterung WordPress Toolkit in Plesk installiert ist.

Hinweis: WordPress Toolkit kann WordPress Version 3.7 oder höher installieren, konfigurieren und verwalten.

Hinweis: Die Erweiterung WordPress Toolkit ist kommerzielles Produkt. Sie ist in den Plesk Editionen Web Pro und Web Host standardmäßig enthalten und ist als Premium-Erweiterung für die Web Admin-Edition erhältlich.

Installieren von WordPress

Um eine neue WordPress-Instanz zu installieren, gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf Installieren. Die folgenden Installationsoptionen stehen zur Verfügung:

  • Klicken Sie auf Installieren (schnell), wenn Sie eine Expressinstallation durchführen möchten. In dem Fall wird die neueste Version von WordPress installiert und die Standardeinstellung verwendet.
  • Wenn Sie Standardeinstellungen für die Installation ändern möchten, klicken Sie auf Installieren (benutzerdefiniert). So können Sie den Administratorbenutzer einrichten, die gewünschte WordPress-Version auswählen, den Datenbanknamen angeben, Einstellungen für die automatische Aktualisierung auswählen und vieles mehr.

Hinweis: Um WordPress zu installieren, ruft WordPress Toolkit Daten aus wordpress.org ab. Standardmäßig wird wordpress.org als nicht verfügbar erachtet, falls WordPress Toolkit nicht innerhalb von 15 Sekunden eine Verbindung herstellen kann. Falls Verbindungsprobleme bestehen (beispielsweise durch schlechte Qualität der Internetverbindung), sollten Sie es in Betracht ziehen, den Wert des Zeitlimits zu erhöhen. Gehen Sie dazu unter WordPress auf die Registerkarte "Globale Einstellungen", geben Sie in das Feld "HTTP-Zeitlimit für das Abrufen von Daten von wordpress.org (in Sek.)" den gewünschten Wert an und klicken Sie auf OK.

Dem Installationspfad der installierten WordPress-Website wird standardmäßig https vorangestellt.

Um eine Liste aller Installationen abzurufen, die mit WordPress Toolkit verknüpft sind, gehen Sie zu Websites & DomainsWordPress.

Hinzufügen vorhandener WordPress-Installationen zu WordPress Toolkit

Alle WordPress-Installationen, die über WordPress Toolkit oder die Seite Anwendung hinzugefügt wurden, werden automatisch in WordPress Toolkit angezeigt. Falls Sie eine manuelle Installation durchgeführt haben, muss die Installation erst zum Toolkit hinzugefügt werden. Wenn Sie ein Upgrade von einer älteren Plesk Version durchgeführt und WordPress genutzt haben, empfehlen wir, alle bestehenden WordPress-Installationen in WordPress Toolkit aufzunehmen. Zum Hinzufügen von WordPress Installationen zum WordPress Toolkit rufen Sie Websites & DomainsWordPress auf und klicken Sie auf Durchsuchen. Beachten Sie aber: Wenn Sie nach dieser Suche manuell neue Exemplare von WordPress installieren, werden diese WordPress-Installationen nicht zu WordPress Toolkit hinzugefügt.

Zum Trennen von WordPress-Installationen von WordPress Toolkit rufen Sie Websites & DomainsWordPress auf. Klicken Sie auf den Namen der WordPress-Installation und klicken Sie dann auf Trennen. Beachten Sie allerdings, dass eine getrennte WordPress-Installation automatisch wieder zum WordPress Toolkit hinzugefügt wird, wenn Sie eine neue Suche nach WordPress-Installationen durchführen.

Sie können Installationen vollständig entfernen, unabhängig davon, wie sie installiert wurden: über WordPress Toolkit, die Seite Anwendungen oder manuell. Zum Entfernen von WordPress-Installationen von WordPress Toolkit rufen Sie Websites & DomainsWordPress auf. Klicken Sie auf den Namen der WordPress-Installation und klicken Sie dann auf Entfernen.

Importieren von WordPress-Installationen

Mit der Funktion "Website-Migration" können Sie WordPress-Websites zu Plesk migrieren, die zwar Ihnen gehören, aber an einem anderen Ort gehostet werden. Wenn Sie eine WordPress-Website migrieren, werden in Plesk alle Dateien und die Datenbank auf Ihren Server kopiert. Anschließend können Sie sie über WordPress Toolkit verwalten.

Um eine bereits bestehende WordPress-Website zu migrieren, gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf Importieren. Folgen Sie dann dieser Anleitung.

Verwalten von WordPress-Installationen

Um die Einstellungen einer WordPress-Installation zu verwalten, gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Installation.

WP_overview

Auf der Seite, die dann geöffnet wird, können Sie Folgendes ausführen:

  • Sie können den Datenbankbenutzernamen, die E-Mail-Adresse des Administrators, den Namen der Website und die Sprache der Benutzeroberfläche für eine WordPress-Installation ändern. Klicken Sie dazu auf Einstellung.
  • Melden Sie sich als Administrator in einer WordPress-Installation an, indem Sie auf Im Administratordashboard anmelden klicken.
  • Sie können die Zugangsdaten des Administrators ändern, indem Sie auf Passwort ändern klicken. Das Dialogfeld Zugangsdaten wird geöffnet. Hier können Sie das Passwort für das Administratorkonto der WordPress-Installation angeben. Es wird für die Anmeldung in WordPress via Plesk verwendet. Wurden mehr als nur ein Administratorkonto für die WordPress-Installation erstellt, wählen Sie aus der Liste das Konto aus, das zum Anmelden bei WordPress verwendet werden soll. Falls Sie das Passwort für das Administratorkonto vergessen haben, können Sie es hier auch zurücksetzen.
  • Wenn Sie irgendeine Einstellung direkt in WordPress vorgenommen haben, klicken Sie auf Aktualisieren, um die Installationsdaten erneut abzurufen und die Änderungen in der Benutzeroberfläche von WordPress Toolkit anzuzeigen.
  • Um die WordPress-Website in einem Browser zu öffnen, klicken Sie auf Website öffnen.
  • Wenn Sie die Dateien der Website im File Manager verwalten möchten, klicken Sie auf Dateien verwalten. Der Ordner, in dem WordPress installiert ist, wird geöffnet.

    Hinweis: Dateien können nicht verwaltet werden, wenn das Abonnement vorübergehend gesperrt ist.

  • Sie können den aktuellen Sicherheitsstatus der WordPress-Installation im Abschnitt Sicherheit aufrufen. Klicken Sie auf Ändern, um die Sicherheitseinstellungen anzuzeigen und zu bearbeiten. Weitere Details finden Sie unter Erhöhen der WordPress-Sicherheit.
  • Sie können überprüfen, ob Updates für WordPress und die installierten Themes und Plug-ins verfügbar sind, und automatische Updates im Abschnitt Updates einrichten. Weitere Details finden Sie unter Aktualisieren der WordPress-Installationen.
  • Verwalten Sie die Datenbank, die mit der WordPress-Installation verknüpft ist, und ändern Sie den Namen des Datenbankbenutzers im Abschnitt Datenbank.
  • Verwalten Sie WordPress-Plug-ins und Themes. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Plug-ins und Verwalten von Themes.
  • Klonen Sie die WordPress-Installation. Weitere Details finden Sie unter Klonen einer WordPress-Website.
  • Synchronisieren Sie die WordPress-Daten mit einer anderen Installation. Weitere Details finden Sie unter Synchronisieren von WordPress-Websites.
  • Sichern Sie die WordPress-Installation, indem Sie auf Sichern/Wiederherstellen klicken. Der Backup-Manager wird geöffnet.
  • Wenn Ihre Website noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, deaktivieren Sie die Option Suchmaschinenindexierung, damit Suchmaschinen Ihre Website nicht in die Suchergebnisse aufnehmen. Falls Sie diese Option deaktivieren, wird in WordPress die Option "Verbietet Suchmaschinen die Website zu indexieren" aktiviert. Gleichzeitig werden die Tags "noindex, nofollow" in den Header Ihrer Website aufgenommen und die disallow-Anweisung zur virtuellen robots.txt-Datei hinzugefügt.
  • Wenn Sie WordPress zu Testzwecken oder zur Entwicklung installieren, aktivieren Sie die Option Debugging. So können Sie die systemeigenen WordPress-Tools zum Debugging im geöffneten Dialogfeld Debugeinstellungen verwalten. Die folgenden Debugoptionen stehen zur Verfügung:
    • WP_DEBUG: Mit dieser Option wird der Hauptmodus für das Debugging in WordPress aktiviert. Wenn Sie diese Option verwenden, stehen die folgenden Optionen zur Auswahl:
      • WP_DEBUG_LOG: Hiermit werden alle Fehler in der Datei debug.log im Verzeichnis wp-content gespeichert.
      • WP_DEBUG_DISPLAY: Lassen Sie Debugging-Nachrichten innerhalb von HTML-Seiten anzeigen.
    • SCRIPT_DEBUG: Mit dieser Option zwingen Sie WordPress, die nicht minimierte Version von wichtigen CSS- und JavaScript-Dateien zu verwenden. Dies ist hilfreich, wenn Sie Änderungen in den Dateien testen möchten.
    • SAVEQUERIES: Mit dieser Option können Sie Datenbankabfragen in einem Array speichern, der angezeigt werden kann, um die Analyse zu vereinfachen. Beachten Sie, dass dadurch die Leistung Ihrer Website deutlich beeinträchtigt wird. Es wird also nicht empfohlen, diese Option aktiviert zu lassen, wenn kein Debugging durchgeführt wird.

    Weitere Informationen zu den Debugoptionen finden Sie hier. Debugging wird als aktiviert angezeigt, wenn mindestens eine Debugging-Option ausgewählt wurde.

Als Nächstes in diesem Abschnitt:

Vorinstallieren von WordPress auf Kunden-Domains

Aktualisieren der WordPress-Installationen

Verwalten von Plug-ins

Verwalten von Themes

Addendio

Erhöhen der WordPress-Sicherheit

Cloning a WordPress Site

Synchronisieren von WordPress-Websites

Wiederherstellen einer WordPress-Instanz

Passwortschutz für eine Website

Wartungsmodus

Zugreifen auf WP-CLI

 

Vorinstallieren von WordPress auf Kunden-Domains

Video-Tutorial ansehen

Mit Plesk WordPress Toolkit können Sie WordPress auf neu erstellten Domains vorinstallieren lassen. Zusätzlich können Sie vordefinierte Listen von Plug-ins und Themes auf diesen Domains installieren lassen.

Für jedes Hostingpaket können Sie aus folgenden Optionen wählen:

  • WordPress nicht vorinstallieren.
  • Nur WordPress vorinstallieren.
  • WordPress zusammen mit vordefinierten Plug-ins und Themes vorinstallieren.

Wenn Sie die zweite und dritte Option wählen, wird WordPress automatisch auf der ersten Domain jedes Abonnements installiert, die auf dem Hosting-Paket basiert (Hauptdomain).

So installieren Sie WordPress auf neu installierten Domains vor:

  1. Gehen Sie zu Service-Pakete.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Hostingpakete" entweder auf Paket hinzufügen, um ein neues Paket zu erstellen, oder klicken Sie auf den Namen eines bestehenden Pakets, um es zu bearbeiten.
  3. Gehen Sie zur Registerkarte "Zusätzliche Services".
  4. Wählen Sie, ob nur WordPress vorinstalliert werden soll, oder ob WordPress zusammen mit vordefinierten Plug-ins und Themes vorinstalliert werden soll.
    • Um nur WordPress zu installieren, wählen Sie "WordPress installieren" unter "WordPress Toolkit" aus.
    • Um WordPress mit einer vordefinierten Gruppe von Plug-ins und Themes zu installieren, wählen Sie unter "WordPress Toolkit" die Option "Install WordPress with the ... set" (WordPress mit der Gruppe ... installieren) aus.
  5. Klicken Sie auf OK (oder auf Aktualisieren & synchronisieren, falls Sie ein bestehendes Paket bearbeiten).

Nun wird WordPress immer, wenn Sie ein neues Abonnement basierend auf diesem Hostingpaket erstellen, automatisch auf den Hauptdomains dieses Abonnements installiert. Bestehende Abonnements, die auf diesem Hostingpaket basieren, sind davon nicht betroffen.

Verwalten von Gruppen

Eine Gruppe ist eine vordefinierte Liste von WordPress-Plug-ins und -Themes. Wenn Sie ein Hostingpaket so konfigurieren, dass die Vorinstallation von WordPress aktiviert wird, haben Sie auch die Option, eine einzige Gruppe hinzuzufügen. In diesem Fall werden alle in der Gruppe enthaltenen Plug-ins und Themes zusammen mit WordPress installiert. WordPress Toolkit wird mit zwei vorkonfigurierten Gruppen geliefert, und Sie können stets weitere erstellen.

Standardmäßig wird jede Gruppe, die Sie erstellen, für Kunden verfügbar. Kunden können sehen, welche Plug-ins und Themes in einer Gruppe enthalten sind, und sie können eine Gruppe zur Installation mit WordPress auswählen, während sie eine benutzerdefinierte Installation durchführen. Wenn Sie nicht möchten, dass Kunden Gruppen auf ihren WordPress-Instanzen installieren, gehen Sie zu WordPress > Registerkarte "Globale Einstellungen", und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Allow customers to use sets when they install WordPress" (Kunden beim Installieren von WordPress das Verwenden von Gruppen erlauben).

So erstellen Sie eine Gruppe:

  1. Gehen Sie zu WordPress, zur Registerkarte "Gruppen", und klicken Sie auf Create Set (Gruppe erstellen).
  2. Benennen Sie Ihre Gruppe und klicken Sie auf Create (Erstellen).
  3. Klicken Sie auf Add Plugins (Plug-ins hinzufügen) und dann auf +Add Plugin (+Plug-in hinzufügen). Suchen Sie das gewünschte Plug-in, wählen Sie es aus der Liste aus, und klicken Sie auf Add (Hinzufügen). Wenn Sie alle gewünschten Plug-ins hinzugefügt haben, klicken Sie auf Close (Schließen).
  4. Wiederholen Sie den vorherigen Schritt für Themes.

Sie können nun die Gruppe als Vorinstallationsoption im Hostingpaket auswählen.

So fügen Sie Plug-ins und Themes zu einer Gruppe hinzu:

  1. Gehen Sie zu WordPress und weiter zur Registerkarte "Sets" (Gruppen).
  2. Klicken Sie bei der Gruppe, die Sie ändern möchten, auf Add Plugins (Plug-ins hinzufügen) und klicken Sie auf +Add Plugin (+Plug-in hinzufügen). Suchen Sie das gewünschte Plug-in, wählen Sie es aus der Liste aus, und klicken Sie auf Add (Hinzufügen). Wenn Sie alle gewünschten Plug-ins hinzugefügt haben, klicken Sie auf Close (Schließen).
  3. Wiederholen Sie den vorherigen Schritt für Themes.

Das Hinzufügen von Plug-ins und Themes zu einer Gruppe hat auf bestehende Abonnements, auf die diese Gruppe schon angewendet wurde, keinen Einfluss.

So entfernen Sie die ausgewählten Plug-ins und Themes von einer Gruppe:

  1. Gehen Sie zu WordPress und weiter zur Registerkarte "Sets" (Gruppen).
  2. Klicken Sie auf die unter den Spalten "Plug-ins" oder "Themes" angezeigte Anzahl (beispielsweise 2 insgesamt), um die Liste der Plug-ins oder Themes anzuzeigen, die derzeit in der Gruppe enthalten sind.
  3. Klicken Sie auf das Symbol neben dem Namen der Plug-ins oder Themes, die Sie entfernen möchten.

    1

So entfernen Sie alle Plug-ins und Themes von einer Gruppe:

  1. Gehen Sie zu WordPress und weiter zur Registerkarte "Sets" (Gruppen).
  2. Klicken Sie auf die Reihe, die der Gruppe entspricht, die Sie entfernen möchten und klicken Sie entweder auf Remove All Plugins (Alle Plug-ins entfernen) oder auf Remove All Themes (Alle Themes entfernen), und klicken Sie auf Ja.

    3

Das Entfernen von Plug-ins und Themes von einer Gruppe hat auf bestehende Abonnements, auf die diese Gruppe schon angewendet wurde, keinen Einfluss.

So benennen Sie eine Gruppe um:

  1. Gehen Sie zu WordPress und weiter zur Registerkarte "Sets" (Gruppen).
  2. Klicken Sie auf den Namen der Gruppe, die Sie umbenennen möchten, geben Sie einen neuen Namen ein, und klicken Sie auf OK.

    rename a set

So entfernen Sie eine Gruppe:

  1. Gehen Sie zu WordPress und weiter zur Registerkarte "Sets" (Gruppen).
  2. Klicken Sie auf die Reihe, die der Gruppe entspricht, die Sie entfernen möchten und klicken Sie auf Remove Set (Gruppe entfernen) und klicken Sie auf Ja.

    remove a set

Das Entfernen einer Gruppe hat auf bestehende Abonnements, auf die diese Gruppe schon angewendet wurde, keinen Einfluss. Für alle Hostingpakete, die die Gruppe verwendet hatten, werden die Vorinstallationseinstellungen von WordPress zurückgesetzt (auf der Registerkarte "Zusätzliche Services" wird "WordPress Toolkit" auf "Keine" gesetzt).

 

Aktualisieren der WordPress-Installationen

Sie können WordPress-Installationen manuell oder automatisch aktualisieren.

Je nach Situation können Sie verschiedene Update-Einstellungen verwenden. Zum Beispiel:

  • Sie haben eine öffentlich verfügbare Website (Produktionsumgebung), die Sie schützen möchten, aber Sie sind besorgt, dass automatische Updates negative Auswirkungen auf die Website haben könnten. In diesem Fall können Sie in WordPress Toolkit festlegen, dass nur Sicherheitsupdates automatisch installiert werden sollen.
  • Sie haben eine nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Version einer WordPress-Website (Staging), die immer auf dem neuesten Stand sein soll. Falls dann bei einem Update Probleme auftreten sollten, ist davon nur die Staging-Installation und nicht die Produktionswebsite betroffen. In diesem Fall können Sie in WordPress Toolkit festlegen, dass alle Updates automatisch installiert werden sollen.

Hinweis: Um für optimale Sicherheit für Ihre Website zu sorgen, empfehlen wir, WordPress-Instanzen immer zu aktualisieren und dafür die automatischen Updates zu aktivieren.

WordPress Toolkit verwendet WP-CLI für das Aktualisieren von Instanzen und das Senden von Benachrichtigungen.

So können Sie überprüfen, ob Updates für WordPress und die installierten Themes und Plug-ins verfügbar sind:

Gehen Sie zu Websites & DomainsWordPress und klicken Sie auf Auf Updates überprüfen.

So aktualisieren Sie eine oder mehrere WordPress-Installation:

Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress. Wählen Sie die Kontrollkästchen der WordPress-Installationen aus, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie auf Aktualisieren.

So richten Sie automatische Updates für eine oder mehrere WordPress-Instanzen ein:

Gehen Sie zu Websites & DomainsWordPress und klicken Sie auf Automatische Aktualisierungen. Wählen Sie die WordPress-Instanzen aus, für die Sie automatische Updates einrichten möchten, und klicken Sie auf eine der folgenden Schaltflächen:

  • Aus (nicht empfohlen): Es werden keine Updates installiert. Diese Option ist die unsicherste der drei.
  • Nebenversion: Nur Nebenversionen (Sicherheitsupdates) werden installiert, zum Beispiel die Version 4.7.1, aber nicht 4.8. Diese Option ist die Standardeinstellung. Das korrekte Funktionieren von Plug-ins sollte durch diese Updates nicht beeinflusst werden.
  • Haupt- und Nebenversion: Alle Updates (Haupt- und Nebenversionen) werden installiert, zum Beispiel die Versionen 4.7.1 und 4.8. Beachten Sie, dass durch die Installation von Hauptversionen die Funktionalität von WordPress-Plug-ins beeinträchtigt werden kann.

    WP_autoupdate_buttons

So bearbeiten Sie die Einstellungen für automatische Updates einer bestimmten WordPress-Instanz:

Gehen Sie zu Websites & DomainsWordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz. Klicken Sie dann neben Automatische Aktualisierungen auf Ändern.

temp

Auf der Seite, die dann geöffnet wird, wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

  • Aktualisierungen nicht automatisch installieren (nicht empfohlen): Updates werden nicht installiert. Diese Option ist die unsicherste der drei.
  • Nur (Sicherheits-)Aktualisierungen für Nebenversionen automatisch installieren: Nur Nebenversionen (Sicherheitsupdates) werden installiert, zum Beispiel die Version 4.7.1, aber nicht 4.8. Diese Option ist die Standardeinstellung. Das korrekte Funktionieren von Plug-ins sollte durch diese Updates nicht beeinflusst werden.
  • Alle Aktualisierungen (Haupt- und Nebenversionen) automatisch installieren: Alle Updates (Haupt- und Nebenversionen) werden installiert, zum Beispiel die Versionen 4.7.1 und 4.8. Beachten Sie, dass durch die Installation von Hauptversionen die Funktionalität von WordPress-Plug-ins beeinträchtigt werden kann.

    WP_autoupdate

Einstellungen für automatische Updates nach einem Upgrade von WordPress Toolkit

Wenn Sie für die WordPress Toolkit-Erweiterung ein Upgrade auf die Version 2.0 durchführen, wird der Wert der Option für automatische Updates von zwei Faktoren bestimmt.

  • Dem zuvor in WordPress Toolkit konfigurierten Wert.
  • Dem Wert der WordPress-Konstante WP_AUTO_UPDATE_CORE, die in der Datei wp-config.php konfiguriert ist. Weitere Informationen finden Sie hier. In der Tabelle unten wird die Abhängigkeit beschrieben.
WP_AUTO_UPDATE_CORE vor dem Upgrade Option für automatische Updates in WordPress Toolkit vor dem Upgrade Option für automatische Updates in WordPress Toolkit nach dem Upgrade

Keine

Aus

Nebenversion

Keine

An

Haupt- und Nebenversion

Nebenversion

Aus

Nebenversion

Wahr

Aus

Haupt- und Nebenversion

Falsch

Aus

Keine

Wahr, Nebenversion, Falsch

An

Haupt- und Nebenversion

Wichtig: Ändern Sie den Wert für die Konstante WP_AUTO_UPDATE_CORE NICHT manuell, da dieser Wert nicht mit den entsprechenden WordPress Toolkit-Einstellungen synchronisiert wird.

 

Verwalten von Plug-ins

Ein WordPress-Plug-in ist eine Art Drittanbietersoftware, die neue Funktionen zu WordPress hinzufügt. Mit WordPress Toolkit können Sie Plug-ins installieren und verwalten.

Installieren von Plug-ins

Über WordPress Toolkit können Sie Plug-ins in einer oder mehreren WordPress-Instanzen installieren.

Sie können nach Plug-ins suchen und im Repository für wordpress.org-Plug-insgefundene Plug-ins installieren. Sie können auch benutzerdefinierte Plug-ins hochladen. Dies ist in folgenden Fällen sinnvoll:

  • Sie können kein geeignetes Plug-in im wordpress.org-Repository finden.
  • Sie müssen Ihr eigenes Plug-in installieren.

Beachten Sie, dass alle Plug-ins, die Sie hochladen, für Kunden zur Installation verfügbar werden.

So installieren Sie ein oder mehrere Plug-in(s):

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > zur Registerkarte "Plug-ins" und klicken Sie auf Installieren.
  2. Suchen Sie nach Plug-ins und wählen Sie die Plug-ins aus, die Sie installieren möchten.

    Hinweis: Wenn Sie ein oder mehrere Plug-in(s) auswählen und dann eine neue Suche durchführen, ohne die ausgewählten Plug-ins zu installieren, wird die Auswahl zurückgesetzt.

  3. Standardmäßig werden neu installierte Plug-ins sofort aktiviert. Dies können Sie verhindern, indem Sie das Kontrollkästchen "Nach Installation aktivieren" deaktivieren.

    pdf

  4. Sie können die Plug-ins an folgenden Orten installieren:
    • Alle auf dem Server gehosteten WordPress-Instanzen. Klicken Sie dazu auf Auf allen … Instanzen installieren.
    • Eine besondere WordPress-Instanz. Klicken Sie dazu auf den Pfeil, klicken Sie auf Instanzen auswählen, wählen Sie die Instanzen aus, auf denen Sie das Plug-in installieren möchten und klicken Sie auf Plug-in installieren.

So laden Sie ein Plug-in hoch:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > zur Registerkarte "Plug-ins" Wählen Sie es aus und klicken Sie dann auf Plug-in hochladen.
  2. Klicken Sie auf Datei auswählen und browsen Sie zum Speicherort der ZIP-Datei, die das Plug-in enthält, das Sie hochladen möchten.

    set

  3. Sie können das hochgeladene Plug-in zu einem Satz hinzufügen. Wählen Sie dazu die Gruppe aus der Drop-down-Liste aus. Wenn Sie das hochgeladene Plug-in nicht zu einer Gruppe hinzufügen möchten, wählen Sie die Option "Keine". Mehr Informationen zu Gruppen finden Sie unter Verwalten von Gruppen

Das hochgeladene Plug-in ist nun für Kunden zur Installation verfügbar. Sie können das hochgeladene Plug-in auch auf Ihren eigenen WordPress-Instanzen installieren.

So installieren Sie ein hochgeladenes Plug-in:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > und zur Registerkarte "Plug-ins". 
  2. Klicken Sie neben einem Plug-in, das Sie hochgeladen haben, auf Installieren.

    sett

  3. Wählen Sie die WordPress-Instanzen aus, auf denen Sie das hochgeladene Plug-in installieren möchten.

    ?????

  4. Standardmäßig ist ein neu hochgeladenes Plug-in nicht aktiviert. Sie können es aktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen "Nach Installation aktivieren" auswählen.
  5. Klicken Sie auf Installieren.
Entfernen von Plug-ins

Sie können Plug-ins von einer bestimmten Instanz entfernen, oder von allen Instanzen, die auf dem Server gehostet sind.

So entfernen Sie Plug-ins von einer bestimmten Instanz:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress.
  2. Klicken Sie unter "Plug-ins" auf ... total (... insgesamt) entsprechend der Instanz, von der Sie die Plug-ins entfernen möchten.
  3. Klicken Sie auf das Symbol neben dem Plug-in, das Sie entfernen möchten. Sie können sowohl aktive als auch inaktive Plug-ins entfernen.

    remove

  4. Klicken Sie auf Ja.
  5. Wiederholen Sie die Schritte 2-4 so lange, bis Sie keine weiteren Plug-ins von der Instanz entfernen möchten, und klicken Sie dann auf OK.

So entfernen Sie Plug-ins von allen auf dem Server gehosteten Instanzen:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains WordPress > und zur Registerkarte "Plug-ins". 
  2. Wählen Sie die Plug-ins, die Sie entfernen möchten, klicken Sie auf Deinstallieren, und klicken Sie dann auf Ja.
Aktivieren und Deaktivieren von Plug-ins

Sie können ein auf einer bestimmten Instanz installiertes Plug-in aktivieren oder deaktivieren, ebenso wie ein auf allen auf dem Server gehosteten Instanzen installiertes Plug-in.

So aktivieren oder deaktivieren Sie Plug-ins für eine bestimmte Instanz:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress.
  2. Klicken Sie unter "Plug-ins" auf ... total (... insgesamt) entsprechend einer Instanz, für die Sie Plug-ins aktivieren oder deaktivieren möchten.
  3. Wählen Sie, um ein Plug-in zu aktivieren, das zu aktivierende Plug-in aus. Heben Sie die Auswahl auf, um ein Plug-in zu deaktivieren.
  4. Sobald Sie alle gewünschten Plug-ins aktiviert oder deaktiviert haben, klicken Sie auf OK.

So aktivieren oder deaktivieren Sie Plug-ins für alle auf dem Server gehosteten Instanzen:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > zur Registerkarte "Plug-ins". 
  2. Wählen Sie das Plug-in aus, das Sie aktivieren oder deaktivieren wollen.
  3. Klicken Sie auf Aktivieren oder auf Deaktivieren.
Aktualisieren von Plug-ins

WordPress Toolkit informiert Sie, wenn eine neue Version eines Plug-in verfügbar ist, und schlägt Ihnen vor, es zu aktualisieren.

So aktualisieren Sie ein Plug-in:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > und zur Registerkarte "Plug-ins". 
  2. Klicken Sie neben dem Plug-in, das Sie aktualisieren möchten, auf Auf Version … aktualisieren. Unter Einzelheiten anzeigen erfahren Sie mehr zu dem Update. Darüber gelangen Sie zu der Seite des Plug-in auf wordpress.org.

    admin

  3. Klicken Sie auf Ja.
 

Verwalten von Themes

Ein WordPress-Theme bestimmt das Design Ihrer Website einschließlich Farben, Schriften und Layout. Wenn Sie ein anderes Theme auswählen, ändern Sie das Look-and-Feel Ihrer Website, ohne den Inhalt zu ändern. Mit WordPress Toolkit können Sie Themes installieren und verwalten.

Installieren von Themes

Über WordPress Toolkit können Sie Themes in einer oder mehreren WordPress-Instanzen installieren.

Sie können nach Themes suchen und im Repository für wordpress.org-Themesgefundene Themes installieren. Sie können auch benutzerdefinierte Themes hochladen. Dies ist in folgenden Fällen sinnvoll:

  • Sie können kein geeignetes Theme im wordpress.org-Repository finden.
  • Sie müssen Ihr eigenes Theme installieren.

Beachten Sie, dass alle Themes, die Sie hochladen, für Kunden zur Installation verfügbar werden.

So installieren Sie ein oder mehrere Theme(s):

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > Registerkarte "Themes" und klicken Sie auf Installieren.
  2. Suchen Sie nach Themes und wählen Sie die Themes aus, die Sie installieren möchten.

    Hinweis: Wenn Sie ein oder mehrere Theme(s) auswählen und dann eine neue Suche durchführen, ohne die ausgewählten Themes zu installieren, wird die Auswahl zurückgesetzt.

    Install

  3. Sie können die Themes an folgenden Orten installieren:
    • Alle auf dem Server gehosteten WordPress-Instanzen. Klicken Sie dazu auf Auf allen … Instanzen installieren.
    • Eine besondere WordPress-Instanz. Klicken Sie dazu auf den Pfeil, klicken Sie auf Instanzen auswählen, wählen Sie die Instanzen aus, auf denen Sie die Themes installieren möchten und klicken Sie auf Theme installieren.

      Install2

So laden Sie ein Theme hoch:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > Registerkarte "Themes" und klicken Sie auf Theme hochladen.
  2. Klicken Sie auf Datei auswählen und browsen Sie zum Speicherort der ZIP-Datei, die das Theme enthält, das Sie hochladen möchten.

    admin_upload

  3. Sie können das hochgeladene Theme zu einem Satz hinzufügen. Wählen Sie dazu die Gruppe aus der Drop-down-Liste aus. Wenn Sie das hochgeladene Theme nicht zu einer Gruppe hinzufügen möchten, wählen Sie die Option "Keine". Mehr Informationen zu Gruppen finden Sie unter Verwalten von Gruppen

Das hochgeladene Theme ist nun für Kunden zur Installation verfügbar. Sie können das hochgeladene Theme auch auf Ihren eigenen WordPress-Instanzen installieren.

So installieren Sie ein hochgeladenes Theme:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > Registerkarte "Themes". 
  2. Klicken Sie neben einem Theme, das Sie hochgeladen haben, auf Installieren.

    admin_upload - Copy

  3. Wählen Sie die WordPress-Instanzen aus, auf denen Sie das hochgeladene Theme installieren möchten.

    admin_upload - Copy - Copy

  4. Standardmäßig ist ein neu hochgeladenes Theme nicht aktiviert. Sie können es aktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen "Nach Installation aktivieren" auswählen.
  5. Klicken Sie auf Installieren.
Aktivieren eines Themes

Sie können ein auf einer bestimmten Instanz installiertes Theme aktivieren, oder ein auf allen Instanzen, die auf dem Server gehostet sind, installiertes Theme aktivieren. Eine WordPress-Instanz kann nur jeweils ein aktives Theme besitzen.

So aktivieren Sie ein Theme für eine bestimmte Instanz:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress.
  2. Klicken Sie unter "Themes" auf den Namen des Theme, das der Instanz entspricht, für die Sie ein anderes Theme aktivieren möchten. Im unten stehenden Beispiel klicken Sie auf das Theme ColorMag, das derzeit aktiv ist.

    admin_upload - Copy - Copy - Copy

  3. Wählen Sie ein Theme aus, das Sie aktivieren möchten, und klicken Sie auf OK.

So aktivieren Sie ein Theme für alle auf dem Server gehosteten Instanzen:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains WordPress > Registerkarte "Themes". 
  2. Klicken Sie neben dem Theme, das Sie aktivieren möchten, auf Aktivieren.

    admin_upload - Copy - Copy - Copy - Copy

Entfernen von Themes

Sie können Themes von einer bestimmten Instanz entfernen, oder von allen Instanzen, die auf dem Server gehostet sind. Beachten Sie, dass Sie kein aktives Theme entfernen können. Bevor Sie das derzeitig aktive Theme entfernen können, müssen Sie ein anderes Theme aktivieren.

So entfernen Sie Themes von einer bestimmten Instanz:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains WordPress.
  2. Klicken Sie unter "Themes" auf den Namen des Theme, das der Instanz entspricht, von der Sie Themes entfernen möchten. Im unten stehenden Beispiel ist der Name des Theme ColorMag.

    admin_upload - Copy - Copy - Copy

  3. Klicken Sie auf das Symbol neben dem Theme, das Sie entfernen möchten.

    remove

  4. Klicken Sie auf Ja.
  5. Wiederholen Sie die Schritte 2-4 so lange, bis Sie keine weiteren Themes von der Instanz entfernen möchten, und klicken Sie dann auf OK.

So entfernen Sie Themes von allen auf dem Server gehosteten Instanzen:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > Registerkarte "Themes". 
  2. Wählen Sie die Themes, die Sie entfernen möchten, klicken Sie auf Deinstallieren, und klicken Sie dann auf Ja.
Aktualisieren von Themes

So aktualisieren Sie ein Theme:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress > Registerkarte "Themes". 
  2. Wählen Sie die Themes aus, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie auf Aktualisieren.
 

Addendio

Addendio ist ein Dienst, der Ihnen die Suche nach WordPress-Plug-ins und -Themes vereinfacht. Seine erweiterten Filter grenzen Ihre Suche ein und zeigen nur die relevanten Ergebnisse an. Zusätzlich wird die Zahl der Klicks reduziert, die nötig sind, um das gewünschte Theme oder Plug-in zu finden.

Standardmäßig ist WordPress Toolkit in Addendio integriert, und die Addendio-Suche wird beim Installieren von Plug-ins und Themes an Stelle der standardmäßigen WordPress Toolkit-Suche verwendet.

4

Zusätzlich dazu wird das Addendio PLUS-Plug-in automatisch auf neuen WordPress-Instanzen installiert. Das Plug-in erleichtert die Suche nach und die Installation von Plug-ins und Themes von der WordPress-Administrationsoberfläche aus.

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Um die automatische Installation des Addendio PLUS-Plug-in auf neuen WordPress-Instanzen zu deaktivieren, gehen Sie zu WordPress, zur Registerkarte "Globale Einstellungen", deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Automatically install the Addendio PLUS plugin on each new WordPress instance" (Addendio PLUS-Plug-in automatisch auf jeder neuen WordPress-Instanz installieren) und klicken Sie auf OK.

Um die WordPress Toolkit-Integration mit Addendio zu deaktivieren, gehen Sie auf WordPress, zur Registerkarte "Globale Einstellungen", deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Enable integration with Addendio" (Integration mit Addendio aktivieren) und klicken Sie auf OK. Dadurch wird auch die automatische Installation des Addendio PLUS-Plug-in auf neuen WordPress-Instanzen deaktiviert.

 

Erhöhen der WordPress-Sicherheit

Sie können den Sicherheitsstatus Ihrer WordPress-Installation abrufen und die Sicherheitseinstellungen ändern.

Diesen Status finden Sie in der Spalte S unter Websites & Domains > WordPress.

So überprüfen und schützen Sie WordPress-Installationen:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress.
  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Um die Sicherheit aller WordPress-Installationen zu überprüfen, klicken Sie auf Sicherheit prüfen.
    • Um die Sicherheit einer einzelnen WordPress-Installation zu optimieren, klicken Sie neben dem Namen der gewünschten WordPress-Installation auf das Symbol in der Spalte S.
    • Um die Sicherheit von zwei oder mehr WordPress-Installationen zu optimieren, aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den entsprechenden WordPress-Installationen und klicken Sie auf Sicherheit prüfen.
  3. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Sicherheitsoptimierungen, die Sie übernehmen wollen und klicken Sie auf Sicherheit optimieren.

    WP_check_security

Achtung: Denken Sie daran, dass nicht alle Sicherheitsoptimierungen zurückgesetzt werden können. Daher ist dringend zu empfehlen, ein Backup des entsprechenden Abonnements zu erstellen, bevor Sie die Sicherheit der WordPress-Installationen optimieren.

Übersicht über alle verfügbaren WordPress-Sicherheitsoptimierungen
  • Der Ordner wp-content. Das Verzeichnis wp-content kann unsichere PHP-Dateien enthalten, die benutzt werden können, um Ihrer Website zu schaden. Nach der WordPress-Installation können die PHP-Dateien im Verzeichnis wp-content ausgeführt werden. Die Sicherheitsprüfung stellt sicher, dass die Ausführung von PHP-Dateien im Verzeichnis wp-content nicht erlaubt ist. Beachten Sie jedoch, dass benutzerdefinierte Anweisungen in den Dateien .htaccess oder web.config diese Sicherheitsmaßnahme überschreiben könnten. Außerdem ist zu beachten, dass einige Ihrer Plug-ins nach der Sicherheitsoptimierung des wp-content-Ordners u.U. nicht mehr funktionieren könnten.
  • Ordner wp-includes. Das Verzeichnis wp-includes kann unsichere PHP-Dateien enthalten, die benutzt werden können, um Ihrer Website zu schaden. Nach der WordPress-Installation können PHP-Dateien aus dem Verzeichnis wp-includes ausgeführt werden. Die Sicherheitsprüfung stellt sicher, dass die Ausführung von PHP-Dateien im Verzeichnis wp-includes nicht erlaubt ist. Beachten Sie jedoch, dass benutzerdefinierte Anweisungen in den Dateien .htaccess oder web.config diese Sicherheitsmaßnahme überschreiben könnten. Außerdem ist zu beachten, dass einige Ihrer Plug-ins nach der Sicherheitsoptimierung des wp-includes-Ordners u.U. nicht mehr funktionieren könnten.
  • Die Konfigurationsdatei. Die Datei wp-config.php enthält Zugangsdaten für den Datenbankzugriff und andere sensible Daten. Nach der WordPress-Installation kann die Datei wp-config.php ausgeführt werden. Wenn allerdings aus irgendeinem Grund die Verarbeitung von PHP-Dateien durch den Webserver ausgeschaltet ist, können Hacker auf den Inhalt der Datei wp-config.php zugreifen. Die Sicherheitsprüfung überprüft, ob ein nicht autorisierter Zugriff auf die Datei wp-config.php blockiert wird. Beachten Sie jedoch, dass benutzerdefinierte Anweisungen in den Dateien .htaccess oder web.config diese Sicherheitsmaßnahme überschreiben könnten.
  • Berechtigungen zum Durchsuchen von Verzeichnissen. Wenn das Durchsuchen von Verzeichnissen aktiviert ist, können Hacker Informationen über Ihre Website erhalten (z. B. verwendete Plug-ins). In Plesk ist das Durchsuchen von Verzeichnissen standardmäßig deaktiviert. Mit der Sicherheitsprüfung können Sie überprüfen, ob das Durchsuchen von Verzeichnissen in der jeweiligen WordPress-Installation deaktiviert ist.
  • Datenbankpräfix. Die WordPress-Datenbanktabellen haben in allen WordPress-Installationen dieselben Namen. Wenn das Standardpräfix wp_ für die Namen der Datenbanktabellen verwendet wird, ist die gesamte WordPress-Datenbankstruktur kein Geheimnis und jeder kann an beliebige Daten daraus gelangen. Die Sicherheitsprüfung ändert die Namenpräfixe der Datenbanktabellen in etwas anderes als wp_ um. Dafür wird der Wartungsmodus eingeschaltet, alle Plug-ins deaktiviert, dann das Präfix in der Konfigurationsdatei geändert, das Präfix in der Datenbank geändert, die Plug-ins reaktiviert, die Permalink-Struktur aktualisiert und anschließend der Wartungsmodus wieder ausgeschaltet.
  • Sicherheitsschlüssel. WordPress verwendet Sicherheitsschlüssel (AUTH_KEY, SECURE_AUTH_KEY, LOGGED_IN_KEY und NONCE_KEY) zur Verschlüsselung der Informationen, die in den Cookies eines Benutzers aufbewahrt werden. Ein guter Sicherheitsschlüssel sollte lang sein (60 Zeichen oder mehr), zufällig zusammengestellt und kompliziert. Die Sicherheitsprüfung überprüft, ob die Sicherheitsschlüssel eingerichtet sind und ob sie mindestens Buchstaben und Nummern enthalten.
  • Berechtigungen für Dateien und Verzeichnisse. Wenn Berechtigungen für Dateien und Verzeichnisse nicht der Sicherheitsrichtlinie entsprechen, können diese genutzt werden, um Ihre Website zu hacken. Nach der WordPress-Installation können Dateien und Verzeichnisse verschiedene Berechtigungen haben. Die Sicherheitsprüfung überprüft, ob die Berechtigungen für die Datei wp-config.php auf 600, für andere Dateien auf 644 und für Verzeichnisse auf 755 eingestellt sind.
  • Benutzername des Administrators. Sobald eine WordPress-Instanz installiert wird, gibt es standardmäßig einen Benutzer mit Administrationsrechten und dem Benutzernamen admin. Da der Benutzername eines Benutzers in WordPress nicht geändert werden kann, muss eine Person lediglich das Passwort erraten, um als Administrator auf das System zugreifen zu können. Die Sicherheitsprüfung stellt sicher, dass es keinen Benutzer mit Administrationsrechten und dem Benutzernamen "admin" gibt.
  • Versionsinformationen. Für jede WordPress-Version gibt es bekannte Sicherheitsschwachstellen. Das heißt: Wenn Sie die Version Ihrer WordPress-Installation anzeigen, ist sie ein leichteres Ziel für Hacker. Die Version einer ungeschützten WordPress-Installation kann in den Metadaten der Seite und den Dateien readme.html eingesehen werden. Mit der Sicherheitsprüfung wird festgestellt, ob alle readme.html-Dateien leer sind und jedes Theme eine functions.php-Datei mit dieser Zeile enthält: remove_action(\'wp_head\', \'wp_generator\');.
 

Cloning a WordPress Site

Cloning a WordPress site involves creation of a full website copy with all website files, the database, and settings.

You may want to clone your WordPress site in one of the following situations:

  • You maintain a non-public (staging) version of a WordPress site on a separate domain or subdomain, and you want to publish it to a production domain to make it publicly available.
  • You have a publicly available (production) WordPress site and you want to create a non-public (staging) copy of it, to which you can make changes without affecting the production site.
  • You want to create a “master” copy of a WordPress site with preconfigured settings, plugins, and theme, and then clone it to start a new development project for a client.
  • You want to create multiple copies of a WordPress site and make different changes to each one (for example, to show them to a client so that he or she can choose the one he or she likes best).

Clone a WordPress site:

  1. Go to Websites & Domains and click WordPress in the menu on the right.

    Subscription_Wordpress

  2. Click the Clone button next to the name of the WordPress installation you want to clone.

    WP_Clone_2

  3. Click new subdomain to select the destination where your WordPress site will be cloned.

    WP_Clone_3

    Select one of the available options:

    • “New subdomain” - WordPress Toolkit suggests creating a new subdomain with the default staging prefix. You can use it or type in a desired subdomain prefix.

      Note: You can change the default subdomain prefix. To do so, go to WordPress, go to the "Global Settings" tab, specify the desired prefix in the “Default subdomain prefix for cloning” text field, and then click OK.

    • "Existing domain or subdomain" - use an existing domain or subdomain on the same or another subscription. Select the desired domain or subdomain from the list.

      WP_Cloning_subdomain_name_1

      Note: Make sure that the domain or subdomain selected as the destination is not being used by an existing website. During cloning, website data existing on the destination may be overwritten and irrevocably lost.

  4. During cloning, a database will be created for the WordPress installation being created. Click the automatically generated database name (for example, wordpress_9) to change it. If multiple MySQL servers are registered in Plesk, you can select which one will host the database.

    WP_Cloning_database_name

  5. When you are satisfied with the selected destination and the database name, click OK.

    WP_Cloning_Progress_2

When the cloning is finished, the new clone will be displayed in the list of WordPress installations.

 

Synchronisieren von WordPress-Websites

Sie können den Inhalt Ihrer WordPress-Website inklusive Dateien und Datenbank mit anderen WordPress-Websites synchronisieren.

Nehmen wir an, Sie haben eine nicht öffentliche Version (Staging) einer WordPress-Website auf einer separaten Domain oder Subdomain und eine öffentlich verfügbare Version (Produktion) der Website auf einer Produktionsdomain. In den folgenden Situationen kann die Synchronisierung Ihrer WordPress-Websites hilfreich sein:

  • Sie möchten die Änderungen, die Sie in der Staging-Version vorgenommen haben, in die Produktionsumgebung kopieren.
  • Sie möchten Daten von der Produktionswebsite in die Staging-Website kopieren, um zu sehen, wie die Änderungen (z. B. ein neues Plug-in) zusammen mit den Daten der Produktionsumgebung funktionieren. Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass alles einwandfrei läuft, können Sie Ihre Änderungen in die Produktionswebsite kopieren.
  • Sie haben einige Änderungen an der Staging-Website vorgenommen (z. B. ein neues Plug-in installiert). Dabei wurden neue Tabellen zur Datenbank hinzugefügt. Sie möchten nur diese Tabellen in die Produktionswebsite kopieren, ohne die anderen Daten zu ändern.
  • Sie haben ein Upgrade auf eine neue WordPress-Version für die Staging-Website durchgeführt und mögliche Probleme nach dem Upgrade behoben. Nun möchten Sie diese Änderungen auf die Produktionswebsite übertragen.
  • Sie können die WordPress-Dateien, die WordPress-Datenbank oder beides synchronisieren. Beim Synchronisieren der Datenbank können Sie entweder alle Tabellen, nur die auf dem Quellserver vorhandenen, aber auf dem Zielserver fehlenden Tabellen oder einzelne Tabellen auswählen.

Beachten Sie Folgendes bei der Synchronisierung:

  • Die ausgewählten Daten werden von der Quellwebsite auf die Zielwebsite kopiert. Dateien und Datenbanktabellen, die sowohl in der Quelle als auch am Ziel vorhanden sind, aber nicht identisch sind, werden von der Quelle auf das Ziel kopiert. Dateien und Datenbanktabellen, die nur am Ziel vorhanden sind, sind davon nicht betroffen.
  • Bei der Synchronisierung wird die Zielwebsite in den Wartungsmodus gesetzt. Sie ist dann vorübergehend nicht verfügbar.
  • Wenn auf der Zielwebsite eine ältere WordPress-Version als auf der Quellwebsite installiert ist, wird für das Ziel zuerst über WordPress Toolkit ein Upgrade auf die Version der Quelle durchgeführt. Anschließend werden die Daten synchronisiert.
  • Wenn die WordPress-Version auf der Quellwebsite älter als die auf der Zielwebsite ist, wird die Synchronisierung abgebrochen. Um Daten zu synchronisieren, führen Sie auf der Quelle ein Upgrade für WordPress auf mindestens die Version durch, die auf dem Ziel installiert ist.
  • Wenn die Quell- und Zielwebsite unterschiedliche Datenbankpräfixe haben, wird in WordPress Toolkit zuerst das Datenbankpräfix des Ziels an die Quelle angepasst.
  • Die Synchronisierung von Daten zwischen einer Installation mit mehreren Websites und einer Installation mit einer einzigen Website wird nicht unterstützt. Wir empfehlen, die Daten stattdessen zu klonen.

Achtung: Bei der Synchronisierung werden Dateien und Datenbanktabellen auf dem Ziel durch die von der Quelle überschrieben. Alle Änderungen, die Sie vor der Synchronisierung an Dateien und Datenbanktabellen gemacht haben, werden verworfen und gehen ohne weitere Warnung verloren.

So synchronisieren Sie Daten einer WordPress-Website mit einer anderen Website:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains und klicken Sie rechts im Menü auf WordPress.

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  2. Klicken Sie neben dem Namen der WordPress-Installation, die Sie synchronisieren möchten, auf die Schaltfläche Synchronisieren.

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  3. Wählen Sie unter "WordPress-Zielinstanz" die WordPress-Zielinstallation aus, mit der Sie die Daten synchronisieren möchten. Diese WordPress-Installation kann mit dem gleichen oder einem anderen Abonnement verknüpft sein.

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  4. Wählen Sie unter "Zu kopierenden Inhalt auswählen" aus, welche Daten Sie mit der WordPress-Zielwebsite synchronisieren möchten:
    • "Nur Dateien": Es werden nur die Websitedateien inklusive wichtiger WordPress-Dateien und der Dateien für Themes und Plug-ins synchronisiert. Standardmäßig werden die Dateien .htaccess, web.config und wp-config.php nicht synchronisiert, da Änderungen an diesen Dateien den Betrieb von WordPress unterbrechen könnten. Sie können WordPress Toolkit so einstellen, dass es die Datei wp-config.php synchronisiert, und zwar durch Aktivieren des Kontrollkästchens "Synchronize wp-config.php" (Wp-config.php synchronisieren). Um das Kontrollkästchen einzublenden, gehen Sie unter WordPress auf die Registerkarte "Globale Einstellungen", aktivieren das Kontrollkästchen "Kopieren von wp-config.php während Dateisynchronisierung zulassen" und klicken Sie auf OK.

      Hinweis: Selbst wenn Sie die Datei wp-config.php synchronisieren lassen, werden die Informationen bezüglich der Datenbank nicht synchronisiert. Dies verhindert, dass die WordPress-Zielinstanz beschädigt wird. Die in der Zielinstanz in der Datei wp-config.php festgelegten benutzerdefinierten Einstellungen werden mit denen der Quellinstanz überschrieben.

    • "Nur Datenbank": Nur die Datenbank wird synchronisiert. Sie können auswählen, ob alle, nur neue oder nur die ausgewählten Datenbanktabellen importiert werden sollen. Weitere Details dazu finden Sie unten im Abschnitt "Datenbanksynchronisierung".
    • "Dateien und Datenbank": Es werden sowohl die Websitedateien als auch die Datenbank synchronisiert. Sie können über die entsprechenden Optionen auswählen, ob alle, nur neue oder nur die ausgewählten Datenbanktabellen importiert werden sollen. Weitere Details dazu finden Sie unten im Abschnitt "Datenbanksynchronisierung".
  5. Wenn Sie bei Schritt 4 "Nur Dateien" oder "Dateien und Datenbank" ausgewählt haben, werden zwei weitere Optionen verfügbar:
    • "Replace files modified on target": Standardmäßig wird beim Synchronisieren von WordPress-Instanzen die Datei von der Quellinstanz nicht auf die Zielinstanz kopiert, wenn sich eine Datei mit demselben Namen sowohl auf der Quell- als auch auf der Zielinstanz befindet und die Datei auf der Zielinstanz neuer ist, selbst wenn sich ihr Inhalt voneinander unterscheidet. Wählen Sie dieses Kontrollkästchen aus, um Dateien auf der Zielinstanz immer mit den Dateien der Quelle zu überschreiben.
    • "Remove missing files": Standardmäßig bleibt eine Datei, die auf der Zielinstanz existiert, jedoch auf der Quellinstanz fehlt, beim Synchronisieren von WordPress-Instanzen unberührt. Wählen Sie dieses Kontrollkästchen aus, um Dateien auf der Zielinstanz zu entfernen, die auf der Quellinstanz fehlen.

    Sie können diese Optionen ausblenden, wodurch sie weder für Sie noch für Ihre Kunden verfügbar sind. Gehen Sie dazu unter WordPress auf die Registerkarte "Globale Einstellungen", deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Rsync für Dateisynchronisierungsvorgänge verwenden" und klicken Sie auf OK.

  6. Wenn Sie mit dem ausgewählten Ziel und Inhalt für die Synchronisierung zufrieden sind, klicken Sie auf OK.
  7. WordPress Toolkit empfiehlt vor der Synchronisierung von WordPress-Instanzen das Erstellen eines Wiederherstellungspunktes. Sie können ihn dazu verwenden, die während der Synchronisierung vorgenommenen Änderungen rückgängig zu machen. Wenn Sie keinen Wiederherstellungspunkt erstellen möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Create a restore point". Wie Sie Ihre WordPress-Instanz mithilfe des Wiederherstellungspunktes wiederherstellen, erfahren Sie im unten stehenden Abschnitt "Wiederherstellen einer WordPress-Instanz".

    Achtung: Jede WordPress-Instanz kann nur einen einzigen Wiederherstellungspunkt besitzen. Wenn ein Wiederherstellungspunkt erstellt wird, überschreibt dies den bestehenden Wiederherstellungspunkt, falls vorhanden.

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  8. Klicken Sie auf Start (Starten), um mit der Synchronisierung zu beginnen.

Die Synchronisierung der WordPress-Instanzen hat begonnen.

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Nach Abschluss der Synchronisierung wird eine Seite angezeigt, auf der Sie die Einstellungen der WordPress-Quellinstanz sehen. Es wird darauf auch der Zeitpunkt der letzten Synchronisierung angezeigt. Sie können auf den Link “Visit the target instance.” klicken, um die Seite der Zielinstanz in einer neuen Registerkarte zu öffnen.

sync2

Datenbanksynchronisierung

Wenn Sie Datenbanken synchronisieren möchten (und dazu entweder die Option Nur Datenbank oder Dateien und Datenbank ausgewählt haben), geben Sie an, welche Datenbanktabellen synchronisiert werden sollen:

  • "Alle Tabellen" (Standardoption)
  • "Neue Tabellen"
  • "Ausgewählte Tabellen": Wenn Sie diese Option auswählen, wird eine Liste der verfügbaren Datenbanktabellen angezeigt. Sie können dann die Tabellen auswählen, die Sie synchronisieren möchten. Wenn Sie alle Änderungen bis auf Seiten, Posts und Benutzer synchronisieren möchten, können Sie alle Datenbanktabellen außer den Tabellen mit den Suffixen _postmeta, _posts, _username und _users auswählen, indem Sie auf den entsprechenden Link klicken.

    7

 

Wiederherstellen einer WordPress-Instanz

Wenn Sie eine WordPress-Instanz aktualisieren oder synchronisieren, schlägt WordPress Toolkit vor Beginn der Operation das Erstellen eines Wiederherstellungspunkts vor. Wenn Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, können Sie mithilfe des Wiederherstellungspunkts die Änderungen rückgängig machen und die Instanz wieder in den Status versetzen, in dem sie sich vor der Operation befand.

Standardmäßig enthält ein Wiederherstellungspunkt nur Daten, die beim Synchronisieren oder Aktualisieren betroffen sein werden. Sie können veranlassen, dass WordPress alle Daten der Zielinstanz, sowohl Dateien als auch die Datenbank zum Wiederherstellungspunkt hinzufügt. Gehen Sie dazu unter WordPress auf die Registerkarte "Globale Einstellungen", aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Always make full instance snapshots" (Immer Snapshots der gesamten Instanz erstellen) und klicken Sie auf OK. Vollständige Wiederherstellungspunkte bieten die größtmögliche Chance auf eine erfolgreiche Wiederherstellung, benötigen aber für ihre Erstellung mehr Zeit und mehr Speicherplatz als reguläre Wiederherstellungspunkte.

So stellen Sie eine WordPress-Instanz von einem Wiederherstellungspunkt wieder her:

  1. Gehen Sie zu WordPress und klicken Sie auf die Instanz, die Sie wiederherstellen wollen.
  2. Klicken Sie auf Zurücksetzen.

    restore point2

  3. Klicken Sie auf Weiter.

Die Wiederherstellung beginnt. Ihre Instanz wird in den Status zurück versetzt, in dem sie sich vor dem Vorgang befunden hat.

restore point3

Der Wiederherstellungspunkt nimmt Speicherplatz ein, der in Ihr zulässiges Speicherplatzkontingent eingerechnet wird. Nachdem Sie die WordPress-Instanz wiederhergestellt haben, oder sobald Sie alles für gut betrachtet haben und keine Wiederherstellung nötig ist, können Sie den Wiederherstellungspunkt durch Klicken auf Remove the Restore Point (Wiederherstellungspunkt entfernen) entfernen.

Achtung: Jede WordPress-Instanz kann nur einen einzigen Wiederherstellungspunkt besitzen. Wenn ein Wiederherstellungspunkt erstellt wird, überschreibt dies den bestehenden Wiederherstellungspunkt, falls vorhanden.

Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, dass ein Wiederherstellungspunkt nicht mit einem Backup gleichzusetzen ist. Änderungen an der Zielinstanz nach ihrer Synchronisierung oder Aktualisierung machen eine Wiederherstellung vom Wiederherstellungspunkt aus unmöglich. Wenn Sie  eine Liveproduktionsinstanz von WordPress synchronisieren oder aktualisieren, sollten Sie zuvor zusätzlich zur Erstellung eines Wiederherstellungspunkts in Betracht ziehen, ein Backup Ihres Abonnement zu erstellen.

Hinweis: WordPress Toolkit empfiehlt das Erstellen eines Wiederherstellungspunkts nur, wenn Sie eine einzige WordPress-Instanz aktualisieren. Dies kann über Klicken auf die Schaltfläche Update to … (Aktualisieren auf...) von der WordPress-Registerkarte "Installationen" erfolgen,

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oder über die Seite der WordPress-Instanzen.

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Passwortschutz für eine Website

Sie können ein Passwort einrichten, um den Zugriff auf Ihre WordPress-Website zu schützen. Besucher einer passwortgeschützten Website müssen einen gültigen Benutzernamen und ein Passwort eingeben, um den Inhalt der Website zu sehen.

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In den folgenden Fällen ist der Schutz durch ein Passwort sinnvoll:

  • Die Website befindet sich noch in der Entwicklungsphase und Sie möchten nicht, dass öffentlich auf die Inhalte zugegriffen werden kann.
  • Sie möchten nur bestimmten Besuchern eine Demoversion der Website zeigen.

So schützen Sie eine WordPress-Website mit einem Passwort:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, die Sie schützen möchten.
  2. Klicken Sie im Abschnitt Zugriffsinformationen neben Passwortgeschützter Zugriff auf den Link ändern.
  3. Machen Sie die erforderlichen Angaben und klicken Sie das Kontrollkästchen Öffentlichen Zugriff auf diese Website einschränken an. Klicken Sie dann auf OK.

Um den Passwortschutz zu deaktivieren, entfernen Sie das Häkchen aus dem Kästchen "Öffentlichen Zugriff auf diese Website einschränken". Klicken Sie dann auf OK.

 

Wartungsmodus

Wenn sich eine WordPress-Website im Wartungsmodus befindet, ist der Inhalt für Besucher nicht sichtbar. Nutzer, die Ihre Website in diesem Fall aufrufen, sehen statt der Website eine Webseite mit dem Hinweis auf die Wartung.

Aktivieren des Wartungsmodus

Für Ihre WordPress-Website wird automatisch der Wartungsmodus aktiviert, wenn Folgendes zutrifft:

  • Sie führen ein Upgrade für die WordPress-Instanz durch.
  • Sie synchronisieren WordPress-Instanzen über WordPress Toolkit.

Wenn Sie Änderungen an Ihrer Website vornehmen und die Website vorübergehend nicht für Besucher verfügbar machen möchten, können Sie die Website manuell in den Wartungsmodus versetzen.

So aktivieren Sie den Wartungsmodus für eine WordPress-Website:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, die Sie in den Wartungsmodus setzen möchten.
  2. Klicken Sie im Abschnitt Entwicklertools neben Wartungsmodus auf den Link zum Ändern.
  3. Wählen Sie im Abschnitt Wartungsmodus das Optionsfeld Aktiviert aus. Klicken Sie dann auf OK.

Wenn Sie den Wartungsmodus deaktivieren möchten, wählen Sie das Optionsfeld Deaktiviert aus und klicken Sie auf OK.

Konfigurieren von Links zu sozialen Netzwerken auf der Wartungsseite

Die Wartungsseite kann Links zu sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter und Instagramm) anzeigen.

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Sie können die Standard-URLs für jedes soziale Netzwerk festlegen. Wenn sich also eine WordPress-Website in Wartung befindet, wird der Besucher durch Klicken auf eine der auf der Wartungsseite angezeigten Schaltflächen zur festgelegten URL weitergeleitet (außer die URL wurde beim Anpassen der Wartungsseite geändert).

Gehen Sie dazu unter WordPress auf die Registerkarte "Globale Einstellungen", geben Sie unter "Wartungsmodus" die gewünschten URLs ein und klicken Sie auf OK.

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Personalisieren der Wartungsseite

Plesk WordPress Toolkit ermöglicht es Ihnen, bestimmte Attribute der Wartungsseite zu ändern, um Besuchern der Website mehr Informationen anzubieten. Zum Beispiel können Sie:

  • Text auf der Wartungsseite ändern
  • Dauer des Wartungsmodus in Form eines Timers angeben
  • Links zu Social Media anzeigen

So personalisieren Sie die Wartungsseite:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, deren Wartungsseite Sie personalisieren möchten.
  2. Klicken Sie im Abschnitt Entwicklertools neben Wartungsmodus auf den Link ändern.
  3. Geben Sie den gewünschten Text im entsprechenden Abschnitt ein. Mit HTML-Tags können Sie den Text formatieren.
  4. Im Abschnitt Timer können Sie den Timer einrichten und den Countdown aktivieren, der auf der Wartungsseite angezeigt wird.

    Hinweis: Mit dieser Zeitangabe sollen Besucher auf die ungefähre Dauer der Wartung hingewiesen werden. Der Wartungsmodus wird für die Website nicht deaktiviert, wenn die Zeit abgelaufen ist. Sie müssen diesen Schritt manuell durchführen.

  5. Im Abschnitt zu den Social-Media-Links können Sie Links zu den Seiten Ihrer Social-Media-Konten angeben oder nicht gewünschte Angaben löschen.
  6. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie Programmierkenntnisse haben, können Sie die Wartungsseite noch weiter personalisieren. Sie können dies für eine bestimmte WordPress-Website oder für alle auf dem Server gehosteten WordPress-Websites tun.

So personalisieren Sie die Wartungsseite für eine bestimmte Website:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, deren Wartungsseite Sie personalisieren möchten.
  2. Klicken Sie auf den Link "Template" am oberen Ende des Bildschirms und bearbeiten Sie das Wartungsseiten-Template in Code-Editor.
  3. Klicken Sie auf OK.

So personalisieren Sie die Wartungsseite für alle auf dem Server gehosteten WordPress-Websites:

  1. Bearbeiten Sie das serverweite Wartungsseiten-Template:

    (Plesk für Linux) /usr/local/psa/var/modules/wp-toolkit/maintenance/template.phtml

    (Plesk für Windows) %plesk_dir%\var\modules\wp-toolkit\maintenance\template.phtml

  2. Wenn Sie eine WordPress-Website zum ersten Mal in Wartungsmodus setzen, wird das personalisierte Wartungsseiten-Template automatisch angewendet.

Das personalisierte serverweite Wartungsseiten-Template wird nur auf WordPress-Websites angewendet, die zuvor noch nie in Wartungsmodus gesetzt worden waren. Gehen Sie wie folgt vor, um es auf eine WordPress-Website anzuwenden, die zuvor bereits in Wartungsmodus gesetzt worden war.

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, auf die Sie das personalisierte serverweite Wartungsseiten-Template anwenden möchten.
  2. Klicken Sie im oberen Bildschirmbereich auf den Link "Restore" (Wiederherstellen).

Dadurch wird die Website-spezifische Wartungsseite mit einer Kopie des serverweiten Template ersetzt.

Wiederherstellen der standardmäßigen Wartungsseite

Falls erforderlich können Sie die standardmäßige Wartungsseite wiederherstellen. Je nach dem, ob Sie das serverweite Template personaliert haben oder nicht, gehen Sie auf eine oder die andere Weise vor.

So stellen Sie die standardmäßige Wartungsseite wieder her, wenn das serverweite Template nicht geändert wurde:

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, deren Wartungsseite Sie auf die Standardeinstellung zurücksetzen möchten.
  2. Klicken Sie im oberen Bildschirmbereich auf den Link "Restore" (Wiederherstellen).

So stellen Sie die standardmäßige Wartungsseite wieder her, wenn das serverweite Template geändert wurde:

  1. Setzen Sie die am serverweiten Template der Wartungsseite vorgenommenen Änderungen zurück, indem Sie die entsprechende Datei

    (Plesk für Linux) /usr/local/psa/admin/plib/modules/wp-toolkit/resources/maintenance/template.phtml

    (Plesk für Windows) %plesk_dir%\admin\plib\modules\wp-toolkit\resources\maintenance\template.phtml

    mit der entsprechenden folgenden Datei ersetzen:

    (Plesk für Linux) usr/local/psa/var/modules/wp-toolkit/maintenance/template.phtml

    (Plesk für Windows) %plesk_dir%\var\modules\wp-toolkit\maintenance\template.phtml

  2. Wenn Sie eine WordPress-Website zum ersten Mal in Wartungsmodus setzen, wird das standardmäßige Wartungsseiten-Template automatisch angewendet.

Das standardmäßige serverweite Wartungsseiten-Template wird nur auf WordPress-Websites angewendet, die zuvor noch nie in Wartungsmodus gesetzt worden waren. Gehen Sie wie folgt vor, um es auf eine WordPress-Website anzuwenden, die zuvor bereits in Wartungsmodus gesetzt worden war.

  1. Gehen Sie zu Websites & Domains > WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Instanz, deren Wartungsseite Sie auf die Standardeinstellung zurücksetzen möchten.
  2. Klicken Sie im oberen Bildschirmbereich auf den Link "Restore" (Wiederherstellen).

Dadurch wird die Website-spezifische Wartungsseite mit einer Kopie des standardmäßigen serverweiten Template ersetzt.

 

Zugreifen auf WP-CLI

WP-CLI ist die offizielle Befehlszeilenschnittstelle von WordPress, mit der WordPress-Websites verwaltet werden können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie können WP-CLI mithilfe des Dienstprogramms wp-toolkit direkt über die Befehlszeilenschnittstelle in Plesk aufrufen und müssen WP-CLI dazu nicht auf dem Server installieren.

Weitere Informationen zum Dienstprogramm wp-toolkit.

So rufen Sie einen Befehl in WP-CLI über die Befehlszeilenschnittstelle in Plesk auf:

Melden Sie sich über SSH (unter Linux) oder RDP (unter Windows) in Ihrem Plesk Server an und führen Sie in der Befehlszeile den folgenden Befehl aus:

plesk ext wp-toolkit --wp-cli -instance-id [ID] [Befehl] [Optionen]

Dabei gilt:

  • [ID] ist die ID der WordPress-Installation in Plesk. Um die ID herauszufinden, gehen Sie zu WordPress und klicken Sie auf den Namen der WordPress-Installation. Die ID wird am Ende der URL im Browser angezeigt. Wenn die URL zum Beispiel auf /id/2 endet, dann ist die ID "2".
  • [Befehl] ist ein WP-CLI-Befehl, dem -- vorangestellt wird (z. B. --core).
  • [Optionen] ist die Liste der Optionen des WP-CLI-Befehls.

Die vollständige Liste der WP-CLI-Befehle und der Optionen finden Sie hier.

Beispiele:

Grundlegende WordPress-Information abrufen (z. B. Namen eines Blogs, Website-URL, Version, Update-Version, Plug-ins und Themes):

plesk ext wp-toolkit --wp-cli -instance-id 4 -- core info

Hilfe für den Befehl core abrufen:

plesk ext wp-toolkit --wp-cli -instance-id 4 -- help core

Aktuellste Version des Plug-ins bbPress von wordpress.org installieren und aktivieren:

plesk ext wp-toolkit --wp-cli -instance-id 4 -- plugin install bbpress --activate

Hinweis: Um die Änderungen, die Sie über WP-CLI-Befehle konfiguriert haben, in der Plesk Benutzeroberfläche sichtbar zu machen, gehen Sie zu WordPress, klicken Sie auf den Namen der WordPress-Installation und klicken Sie auf Aktualisieren.