Standardmäßig besteht auf Plesk Instanzen, die über Amazon Lightsail-Images bereitgestellt wurden, kein Zugriff auf bestimmte Plesk Dienste (z. B. FTP, E-Mail und Datenbanken). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die für diese Dienste notwendigen Ports durch die Amazon Lightsail-Firewall blockiert sind. Wenn Sie die Dienste nutzen möchten, müssen Sie die Verbindungen zu spezifischen Ports oder Portbereichen manuell zulassen.

Standardmäßig sind auf Plesk Instanzen auf Amazon Lightsail alle ausgehenden Verbindungen erlaubt, und alle eingehenden Verbindungen blockiert. Ausnahmen bestehen für Verbindungen zu Ports, die in der Tabelle unten aufgeführt sind.

Name des Services

Von dem Service verwendete Ports

SSH-Server (Secure-Shell-Server)

TCP 22

Webserver

TCP 80, TCP 443, TCP 8443 und TCP 8447

DNS

TCP 53 und UDP 53

Der Zugriff auf die Plesk Dienste über andere als in der Tabelle oben genannte Ports ist blockiert. Um den Zugriff auf einen oder mehrere blockierte Plesk Dienste zuzulassen, müssen Sie die entsprechenden Ports in der Amazon Lightsail-Firewall öffnen.

So lassen Sie den Zugriff auf einen Plesk Service auf einer Amazon Lightsail-Instanz zu:

  1. Gehen Sie zu Amazon Lightsail Home.

  2. Klicken Sie unter “INSTANCES” (Instanzen) auf den Namen der gewünschten Instanz und gehen Sie weiter zum Tab “Networking”.

  3. Klicken Sie unter “Firewall” auf +Add another (+Weitere hinzufügen) und legen Sie die folgenden Einstellungen fest:

    • “Application” (Anwendung). Behalten Sie den Standardwert “Custom” (Benutzerdefiniert) bei.

    • “Protocol” (Protokoll). Wählen Sie das erforderliche Protokoll (TCP oder UDP) aus der Drop-down-Liste aus.

    • “Port range” (Portbereich). Legen Sie den Port oder Portbereich entsprechend des Plesk Service fest, für den Sie den Zugriff zulassen möchten.

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  4. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Folgende Tabelle zeigt die Liste der Ports, die unterschiedliche Plesk Services benötigen, um richtig ausgeführt werden zu können. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, dass Sie den Zugriff nur auf diejenigen Services zulassen, die Sie verwenden möchten. Lassen Sie die Ports, die den nicht benötigten Services entsprechen, geschlossen. Wenn Sie beispielsweise den E-Mail-Service verwenden möchten, öffnen Sie alle im Abschnitt „E-Mail“ aufgelisteten Ports.

Servicegruppe

Name des Services

Vom Service verwendete Ports

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FTP

Aktiver FTP

TCP 20-21

Impliziter FTPS

TCP 990

Passiver FTP

TCP 49152-65535

E-Mail

SMTP-Server

TCP 25, TCP 465

E-Mail-Versendung

POP3-Server

TCP 110, TCP 995

E-Mail-Abfrage

IMAP-Server

TCP 143, TCP 993

E-Mail-Abfrage

E-Mail-Nachrichtenübermittlung

TCP 587

Datenbank

MySQL/MariaDB-Server

TCP 3306

PostgreSQL-Server

TCP 5432

Sonstiges

Administrationsoberfläche von Plesk via HTTP

TCP 8880

Informationen zur Liste der Ports, die Sie öffnen müssen, damit Kunden und Domains zu oder von ihrer Instanz migrieren können, finden Sie unter Voraussetzungen für die Migration.