Verfügbare Produktkonfigurationen

Die folgende Plesk Konfigurationen sind für DigitalOcean verfügbar.

Plesk Komponenten
Plesk Web Admin Edition SE (Ubuntu 18.04) Empfohlene Komponenten* (Fail2Ban, ModSecurity, Plesk Firewall und **WordPress Toolkit sind standardmäßig installiert.) Außerdem wird die DigitalOcean DNS-Erweiterung standardmäßig installiert.
Plesk Web Admin Edition SE (CentOS 7) Empfohlene Komponenten* (Fail2Ban, ModSecurity, Plesk Firewall und **WordPress Toolkit sind standardmäßig installiert.) Außerdem wird die DigitalOcean DNS-Erweiterung standardmäßig installiert.

Bemerkung: *Die empfohlenen Komponenten umfassen alle Elemente, die für das Webhosting notwendig sind (inklusive Webserver, Mailserver, Datenbankserver usw.), sowie die beliebtesten und am häufigsten verwendeten Funktionen. Weitere Informationen zu Plesk Web Admin Edition SE finden Sie unter Plesk Web Admin SE.

Bemerkung: ** WordPress Toolkit in Plesk Web Admin Edition SE bietet nur grundlegende Funktionen. Um die Premium-Funktionen von WordPress verwenden zu können, führen Sie ein Upgrade Ihrer Plesk Lizenz auf Web Pro oder Web Host Edition durch.

Installieren von Plesk in DigitalOcean

  1. Melden Sie sich in Ihrem DigitalOcean-Konto an oder erstellen Sie ein neues.

  2. Klicken Sie auf Marketplace > (in der linken Navigationsleiste unter „DISCOVER“) und gehen Sie zum Tab „Blogs & Forums“.

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  3. Bewegen Sie den Mauszeiger auf Plesk und klicken Sie auf Create Droplet (Droplet erstellen).

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  4. Wählen Sie eines der drei Pakete und dann ein Droplet aus. Achten Sie dabei auf den verfügbaren Speicherplatz.

    Sie können eines der Standard-Droplets auswählen. Achten Sie dabei jedoch darauf, welche Speichergröße enthalten ist.

    Je mehr Websites Sie hosten möchten und je mehr Traffic von den gehosteten Websites generiert wird, umso mehr Speicher benötigen Sie. Weitere Informationen zum Berechnen des Speicherbedarfs

    Wenn Sie Plesk in DigitalOcean ausprobieren möchten, können Sie das kleinste Droplet (1 GB/1 vCPU im Standardpaket) auswählen. Dies sollte für Testzwecke ausreichend sein. Falls Sie später feststellen, dass Sie mehr Ressourcen benötigen, können Sie ein Upgrade für das Droplet durchführen.

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  5. Sie müssen keine Backups oder Blockspeicher hinzufügen, um Plesk auszuführen. Sie können diese Option überspringen und zum nächsten Schritt wechseln.

  6. Wählen Sie die Region für das Rechenzentrum aus. Wenn Sie Websites für Kleinunternehmen hosten möchten, empfehlen wir, eine Zone auszuwählen, die sich am ehesten an Ihren Standort annähert. Damit soll die Ladezeit für lokale Besucher verringert werden.

  7. Zusätzliche Optionen wie ein privates Netzwerk, IPv6, Benutzerdaten und Einblicke in die Ressourcennutzung sind für die meisten Plesk Benutzer nicht erforderlich. Sie können diese Optionen überspringen und zum nächsten Schritt wechseln.

  8. Wählen Sie aus, wie Sie sich im Droplet anmelden möchten.

    Der einfachste Weg ist, den Benutzernamen root und das entsprechende Passwort zu verwenden, das Sie nach der Erstellung des Droplets per E-Mail erhalten. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, überspringen Sie den Schritt „Add your SSH keys“ (SSH-Schlüssel hinzufügen) und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

    Sie können aber auch einen SSH-Schlüssel für die Anmeldung verwenden. Fügen Sie in dem Fall einen neuen SSH-Schlüssel hinzu, indem Sie auf Neuer SSH-Schlüssel klicken oder einen zuvor hinzugefügten Schlüssel auswählen (falls vorhanden).

  9. Wählen Sie aus, wie viele Plesk Instanzen Sie bereitstellen möchten, und geben Sie für alle einen eindeutigen Namen an.

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  10. (Optional) Die Plesk Instanz kann nun bereitgestellt werden. Wenn Sie mehrere Instanzen bereitstellen möchten, können Sie sie so gruppieren:

    Sie können dem Droplet ein Tag hinzufügen oder später ein Projekt auswählen, nachdem das Droplet erstellt wurde.

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  11. Klicken Sie auf Erstellen.

Ihre Plesk Instanz wird bereitgestellt. Anschließend können Sie mit der Arbeit in Plesk beginnen.

Erstes Zugreifen auf Plesk

Wenn Sie den Benutzernamen root und das entsprechende Passwort verwenden, können Sie sich schnell in Plesk anmelden, ohne auf die Droplet-Befehlszeile zugreifen zu müssen.

So greifen Sie zum ersten Mal ohne die Befehlszeile auf Plesk zu:

  1. Öffnen Sie den Link https://<Ihre-Droplet-IP>:8443.
  2. Geben Sie auf der Plesk Anmeldeseite den Benutzernamen root und das Passwort ein, das Sie per E-Mail von DigitalOcean erhalten haben.
  3. Sie werden dann auf den Willkommensbildschirm von Plesk weitergeleitet. Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein, stimmen Sie der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung zu und legen Sie ein Administratorpasswort fest. Sie benötigen dieses Passwort für die Anmeldung in Plesk.
  4. Klicken Sie anschließend auf Enter Plesk (Plesk öffnen), um sich in Plesk anzumelden.
  5. (Optional) Um die Sicherheit zu erhöhen, können Sie sich später über die Befehlszeile anmelden und das per E-Mail erhaltene root-Passwort ändern. Sie werden automatisch in der Befehlszeile dazu aufgefordert.

Oder Sie melden sich über die Droplet-Befehlszeile zum ersten Mal in Plesk an.

So greifen Sie zum ersten Mal über die Befehlszeile auf Plesk zu:

  1. Greifen Sie wie folgt auf die Befehlszeile zu:

    • SSH
    • SSH-Client, z. B. PuTTY oder iTerm2
    • (Nur für root-Passwort) DigitalOcean-Konsole
  2. Ändern Sie das root-Passwort (falls sie es verwenden). Sie werden automatisch in der Befehlszeile dazu aufgefordert.

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um einen einmaligen Link für die Anmeldung zu generieren:

    sudo plesk login
    
  4. Plesk generiert zwei Anmeldelinks. Rufen Sie den zweiten Link auf: https://<Öffentliche-IP-Adresse>:8443/. Zum Beispiel: https://192.0.2.1:8443/login?secret=hlHH450sx%2FAlSJHj1VWJC2qKxK6gqVxtsMkYG6bf6wc%3D

  5. Sie werden dann auf den Willkommensbildschirm von Plesk weitergeleitet. Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein, stimmen Sie der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung zu und legen Sie ein Administratorpasswort fest. Sie benötigen dieses Passwort für die Anmeldung in Plesk.

  6. Klicken Sie anschließend auf Enter Plesk (Plesk öffnen), um sich in Plesk anzumelden.

Bemerkung: Wenn Sie sich während der Bereitstellung in der Plesk Instanz anmelden, sehen Sie den Wartungsbildschirm. Sie können Plesk dann nutzen, sobald die Bereitstellung abgeschlossen ist.

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Einrichten des DNS-Hostings

Um Ihre Websites online verfügbar zu machen, wählen Sie aus, wie das DNS-Hosting eingerichtet werden soll: Intern in Plesk oder extern über einen Drittanbieterservice wie DigitalOcean DNS. Wir empfehlen DigitalOcean DNS, da dieser Dienst folgende Vorteile bringt:

  • Sie müssen keinen DNS-Slave-Server einrichten und verwalten. DigitalOcean DNS bietet kostenloses DNS-Hosting mit drei verschiedenen Name Servern an. So können Sie die Serverauslastung in Plesk verringern und die Zuverlässigkeit des DNS-Hostings erhöhen.
  • Sie müssen die DNS-Einstellungen nicht manuell konfigurieren. DNS-Zonen werden über die Erweiterung DigitalOcean DNS automatisch zwischen Plesk und DigitalOcean DNS synchronisiert. Die Erweiterung wird standardmäßig in Plesk für DigitalOcean installiert.

Sie können das DNS-Hosting einrichten, bevor oder nachdem Sie Domains in Plesk hinzufügen. In beiden Fällen werden neue und vorhandene Domains automatisch mit DigitalOcean DNS synchronisiert.

So richten Sie das DNS-Hosting in DigitalOcean DNS ein:

  1. Melden Sie sich in Plesk an.

  2. Gehen Sie zu Erweiterungen > Tab Meine Erweiterungen > DigitalOcean DNS > Öffnen.

  3. Klicken Sie auf „Autorisieren“, wählen Sie Ihr DigitalOcean-Konto aus und klicken Sie dann auf Authorize application (Anwendung autorisieren). Klicken Sie anschließend auf den Link, um zu bestätigen, dass die DigitalOcean-Autorisierungsdaten an Plesk gesendet werden dürfen.

    Nun werden alle neuen und vorhandenen Domains in Plesk automatisch mit DigitalOcean DNS synchronisiert.

  4. Wenden Sie sich an Ihren Registrar (von dem Sie Ihren Domainnamen gekauft haben) und ändern Sie die Name Server zu den Name Servern von DigitalOcean: ns1.digitalocean.com, ns2.digitalocean.com und ns3.digitalocean.com. Wie dies funktioniert, finden Sie in diesen Anleitungen für beliebte Registrare (GoDaddy, 1&1, HostGator usw.).

Bemerkung: Es kann einige Zeit dauern, bis die Änderungen umgesetzt werden. Der Zugriff auf Ihre Website wird stufenweise für mehr und mehr Besucher möglich. In den meisten Fällen ist Ihre Website innerhalb von 24 Stunden verfügbar.

Bemerkung: Sie können keine Domain in Plesk erstellen, wenn ihr Name mit dem Namen einer Website übereinstimmt, die bereits über DigitalOcean DNS gehostet wird.

Weitere Informationen zum Einsatz von Plesk als DNS-Server

Wenn Sie einen anderen externen DNS-Dienst als DigitalOcean DNS verwenden möchten, konfigurieren Sie diesen Dienst und verweisen Sie den Domainnamen auf Ihren Plesk Server. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines externen DNS-Dienstes finden Sie in der Dokumentation des Dienstes. Fall Sie bereits einen externen DNS-Dienst konfiguriert haben und DomainConnect unterstützt wird, verwenden Sie diese standardmäßig in Plesk enthaltene Erweiterung. So können Sie den Domainnamen automatisch auf Ihren Plesk Server ausrichten.

Zuweisen von Floating-IP-Adressen

Nachdem das Droplet erstellt wurde, wird ihm in DigitalOcean automatisch eine statische öffentliche IP-Adresse zugewiesen. Diese IP-Adresse ist geeignet für das Staging von Websites oder zum Testen von Plesk. Sie können das Droplet neu starten, aktivieren und deaktivieren oder erneut erstellen, die statische IP-Adresse bleibt immer erhalten, außer Sie zerstören das Droplet.

Wenn Sie Websites in der Produktionsumgebung hosten möchten, empfehlen wir, dem Droplet eine statische IP-Adresse zuzuweisen und ein Backup des Droplets zu erstellen. Im Gegensatz zu statischen IP-Adressen können Floating-IP-Adressen zwischen Droplets verschoben werden.

Falls das Droplet beschädigt wird oder Sie es irrtümlich zerstören, ist Ihre Website nicht mehr verfügbar, bis Sie das Droplet wiederherstellen oder ein neues erstellen. Sie können Ausfälle ganz einfach vermeiden, indem Sie die Floating-IP-Adresse in das Backup-Droplet verschieben. Ihre Website ist dann sofort wieder verfügbar und Sie müssen die DNS-Einstellungen nicht ändern.

Probleme beim E-Mail-Versand

Falls Sie in Plesk keine E-Mails senden können, überprüfen Sie, ob die ausgehenden Verbindungen auf dem TCP-Port 25 gesperrt sind. Falls dies der Fall ist, wenden Sie sich an den DigitalOcean-Support.